Struktur und Qualität entscheiden darüber, wie wirksam und gerecht ein Bildungssystem ist. Die Beiträge in dieser Rubrik informieren über Bildungsstandards und Kompetenzmessung, internationale und nationale Vergleichsstudien, Strukturveränderungen sowie die Weiterentwicklung, Verbesserung, Bewertung und Sicherung von Qualität im Bildungswesen. Dabei spielen auch Unterstützungssysteme und Bildungsnetzwerke eine Rolle.

"Ich halte die Langzeitstudiengebühren für richtig"
10.09.2001 - Baden-Württemberg gilt in Sachen Hochschulpolitik als Vorreiter. Doch nicht alle Reformvorhaben stoßen auf Gegenliebe: Erst kürzlich scheiterten Studierende, die gegen die Langzeitstudiengebühren im "Ländle" geklagt hatten. Die Online Redaktion sprach mit dem baden-württembergischen Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg über Studiengebühren, die Abschaffung der ZVS und die Dienstrechtsreform der Bundesregierung.
"Ich halte die Langzeitstudiengebühren für richtig" - 2.Teil
10.09.2001 - 2. Teil des Interviews mit dem baden-württembergische Wissenschaftsminister Frankenberg

"Wir brauchen ein anderes Lernen"
06.09.2001 - Die ideologisierte Schuldebatte in Deutschland ist der Bremsklotz einer Reform. In Zukunft werden, so der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Peter Struck von der Universität Hamburg, vor allem zwei Protagonisten die Schulreform auf den Weg bringen: Europa, das den Rahmen vorgibt und die Schulen selbst, die diesen Rahmen vor Ort mit Leben füllen. Die Online-Redaktion sprach mit ihm über ein anderes Lernen, die neuen Schlüsselqualifikationen und warum internationale Schulleistungstests in mancher Hinsicht nichts taugen.

"Es müssen mehr Zeichen gesetzt werden"
30.08.2001 - Was sollte ein Kind in seinen ersten sieben Lebensjahren erlebt haben, können, wissen? Eine ganze Menge, meint Donata Elschenbroich. Die Autorin des Buches "Weltwissen für Siebenjährige" trifft mit ihrem offenen Bildungskanon den richtigen Nerv. Mittlerweile rangiert das Buch in der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 11. Die Online-Redaktion sprach mit der Autorin über das niedrige berufliche Ansehen von Erziehern, warum Kinder geborene Lerner sind und darüber, dass Deutschland noch einiges vom Ausland lernen kann.

"Wir haben gar keine andere Chance"
09.08.2001 - Dr. Marlon Jopp, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Lehrerbildung an der Ruhr-Universität Bochum, über die Vorteile der gestuften Lehrerausbildung, den Praxisbezug und warum Bochum nur so die Lehrerausbildung retten kann.

"Wir fühlen uns eher gefördert als gebremst"
09.08.2001 - Hartmut Krebs ist Staatssekretär im Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Online-Redaktion des Forum Bildung sprach mit ihm über eine unbefriedigende Lehrerausbildung, die Vorteile des neuen Modells und warum Nordrhein-Westfalen der Vorreiter ist.

"Donnerstags gibt`s immer Pizza"
26.04.2001 - In der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Nordhorn soll der Spaß am Lernen im Nachmittagsbereich im Vordergrund stehen. Die Kooperation der Schüler untereinander und die Selbständigkeit im Lernprozess werden gefördert. Damit werden neue Lehrmodelle angestoßen, die zusehends auf den Fachunterricht übertragen werden sollen.

"Da muss die Schule einfach mehr können"
15.03.2001 - Seriös, kompetent und smart - so erleben über 4 Millionen Zuschauer jeden Abend Peter Kloeppel bei der Nachrichtensendung "RTL aktuell". Der Vollblutjournalist sprach mit der Online-Redaktion des Forum Bildung über die neue RTL-Journalistenschule, die Bedeutung von Multimedia und warum sich deutsche Schulen einiges in den USA abgucken können.

"Wir wollen Wirtschaft ja nicht als Traumberuf verkaufen"
08.03.2001 - Die Boston Consulting Group, eine der größten internationalen Unternehmensberatungen, versucht mit dem Wettbewerb business@school deutsche Schulen auf Wirtschaftskurs zu trimmen. Schüler und Lehrer trainieren hier für die Arbeitswelt von morgen: Gemeinsam, flexibel und projektbezogen. Die Online-Redaktion des Forum Bildung sprach mit dem Projektleiter von business@school, Michael Brockhaus, über verstaubten Unterricht, die Schule von morgen und ob Wirtschaft wirklich ein eigenes Schulfach braucht.

"Die Uni muss flexibler und unternehmensähnlicher werden"
07.12.2000 - In der Universität der Zukunft gibt es keine Beamten und wenig Habilitationen, aber leistungsgerechte Bezahlung, Junior-Professur und Studierende, die ihre Unis selbst benoten. Das ist die Vision von Ulrike Flach (FDP), Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.
