Die Beiträge in der Rubrik „Förderung & Teilhabe“ widmen sich dem Thema, allen Menschen – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder individuellen Voraussetzungen – gleiche Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Partizipation zu ermöglichen. Das umfasst die individuelle Förderung und inklusive Bildung genauso wie die Sprachförderung, Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
"Jeder Unterricht sollte ein Sprachunterricht sein"
03.08.2000 - Durch die PISA-Studie 2001 ist die Problematik unzureichender deutscher Sprachkenntnisse von Kindern aus Migrantenfamilien stark ins Blickfeld geraten den Vordergrund getreten. Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe schuf daher zur Professionalisierung von Lehrkräften ein Angebot.

"Gleichberechtigung erreicht man nicht über Programme"
02.08.2000 - Kerstin Thurow ist Deutschlands jüngste Professorin und lehrt an der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock. Sie hat den Lehrstuhl für Laborautomation im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Mit der Online-Redaktion des Forum Bildung sprach die 30-Jährige über Gleichberechtigung, Frauenquote und darüber, dass Frauen im Beruf mehr leisten müssen als Männer.
"Keine Vorbilder. Ich hab mein eigenes Leben"
07.07.2000 - 30% der türkischen Jugendlichen zwischen 25-30 Jahren haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Doch auch ein Ausbildungsplatz ist kein Garant für erfolgreiche Integration. Die Online-Redaktion des Forum Bildung sprach mit ausländischen Azubis über Bewerbungen, Zweisprachigkeit, Berufsschule und doppelte Staatsbürgerschaft.
Impulse und Perspektiven - 20 Jahre Benachteiligtenförderung
01.07.2000 - Zwanzig Jahre Benachteiligtenförderung der Bundesanstalt für Arbeit. Dr. Jürgen Thiel, Referatsleiter in der BA, zieht Bilanz:

"Die schaffen was, die tun was"
29.06.2000 - Sie haben häufiger keinen Schulabschluss, keine Ausbildung und wenig Deutschkenntnisse. Für viele junge Migranten sieht die Zukunft in der sogenannten Wissensgesellschaft nicht verheißungsvoll aus. Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hält daher eine Bildungsoffensive unter Migranten für existenziell. Dabei spielt die Einbeziehung des Elternhauses eine zentrale Rolle. Die Online-Redaktion des Forum Bildung sprach mit ihm über notwendige Sprachkurse, Ganztagesschulen und über junge Migranten in der Politik.
"Nicht alle tun zu jeder Zeit dasselbe"
20.06.2000 - Ursula Hellert ist Direktorin an der CJD Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig. Einer Schule, die in Sachen Hochbegabung eine Vorreiterrolle innehat. Bereits seit 1981 bietet sie spezielle Klassen für Hochbegabte an. Die Online-Redaktion des Forum Bildung sprach mit Ursula Hellert über die Förderung Hochbegabter an ihrer Schule.
"Irgendwann laufen sie alle"
20.06.2000 - Hochbegabung liegt im Trend. Kommerzielle Anbieter werben in dieser Marktnische mit dem Versprechen, Hochbegabung bei Kindern aufzuspüren. Für viel Geld wird Kindern das Prädikat "hochbegabt" verliehen, das sich später nicht nur in Einzelfällen als falsch erweist. Die psychologische Diagnostik ist komplex und nicht in jedem Alter anzuwenden. Die Entscheidung, wie, wo und wann gefördert wird, liegt letztendlich immer bei den Eltern. Und die sind mit dieser Verantwortung oft überfordert.
"Schwierig wie das Finden von Trüffeln"
20.06.2000 - Hochbegabung ist ein Trendthema. Die Nachfrage nach Beratungsangeboten steigt stetig an. Doch wie erkennt man hochbegabte Kinder? Mit dieser Frage haben auch die professionellen Berater zu kämpfen, weil in vielen Fällen klassische Diagnosemethoden versagen. Nicht jedes auffällige Verhalten weist nun mal auf eine Hochbegabung hin. Und ist die Begabung erst einmal erkannt, tauchen wieder neue Fragen auf. Angela Seewald setzt sich in ihrem Statement kritisch mit der Diskussion um Begabungsförderung aus Sicht einer Schulpsychologin auseinander:

In nur fünf Worten zur Chancengleichheit
10.06.2000 - Jutta Limbach, die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, schreibt in ihrem Beitrag über die Gleichberechtigung von Frauen.
"Die Weichen werden in der Grundschule gestellt"
05.05.2000 - Das Ziel aller schulpsychologischen Arbeit ist es, die Chancen von Kindern zu verbessern, den für sie bestmöglichen Schulerfolg zu erlangen. Dafür benötigt man unbedingt das Wissen um die Problemstellen der Schule: Knapp 20 % aller Kinder einer Großstadt besuchen die Hauptschule. Ca. 16 % von ihnen verlassen ihre Schule ohne Abschluss.
