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JUGEND erinnert international

Laufzeit: 2020 - 2025

h t t p s : / / w w w . s t i f t u n g - e v z . d e / w a s - w i r - f o e r d e r n / h a n d l u n g s f e l d e r - c l u s t e r / b i l d e n - b e w e g t - z u k u n f t / j u g e n d - e r i n n e r t /Externer Link

Das Programm "Jugend erinnert" wurde 2019 von der Bundesregierung initiiert und besteht aus drei Säulen, die vom Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Beauftragten für Kultur und Medien umgesetzt und weiterentwickelt worden sind. Das Programm ermöglicht jungen Menschen die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Im Mittelpunkt der Säule "JUGEND erinnert international" stehen das transnationale Lernen an historischen Orten der NS-Verfolgung und -Vernichtung sowie Fragen von europäischen Erinnerungskulturen. Weniger bekannte Erinnerungs- und Lernorte in Europa werden damit langfristig für die historisch-politische Bildung erschlossen.

Förderlinien der ersten Förderphase:

  • "Bi- und multilaterale Jugendbegegnungen an historischen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung":
    Durch persönliche Begegnungen an historischen Orten und die Auseinandersetzung mit geschichtlichen Ereignissen und Erfahrungen soll der europäische Gedanken gestärkt werden. Das Entwickeln und Erproben von neuen Methoden und Formaten für Begegnungen von jungen Menschen steht im Mittelpunkt dieser Förderlinie.
  • Förderlinie "Internationaler Fachaustausch": Internationale Begegnungen an authentischen Orten nationalsozialistischer Verfolgung stellen eine besondere Herausforderung für Pädagog*innen aus dem formalen und non-formalen Bildungsbereich dar. Daher entwickeln die Projektteilnehmenden modellhaft innovative Methoden und Formate der politisch-historischen Bildung in internationalen Kontexten.
  • Förderlinie "Digitale Formate der Vermittlung": Es werden Blended-Learning-Konzepte für internationalen Austausch entwickelt. Virtuelle Angebote für konkrete Gedenkorte, (Prototypen von) Serious Games, Apps und Tools verbinden digitale Methoden mit der Authentizität von Orten und historischen Erfahrungen. Die entstehenden Anwendungen bieten individuelle und niedrigschwellige, teils spielerische bzw. kreative Zugänge zum Thema NS-Geschichte und Holocaust.

Förderlinien der zweiten Förderphase (2023 – 2025):

  • [re]act finding memories:
    Förderung internationaler Jugendbegegnungen für die Weiterentwicklung einer multinationalen und multiperspektivischen Erinnerung
  • [re]create digital history:
    Entwicklung neuer digitaler Zugänge zur Geschichte, um Erinnerungskultur ortsunabhängiger und niedrigschwelliger zu gestalten (z.B. Serious Games, VR-basierte Tools, Social-Media-Kampagnen)
  • [re]shape places of memory:
    Aufbau von Lern- und Begegnungsorten an historischen Orten in Mittelost- und Südosteuropa sowie den baltischen Staaten

Partizipation und Zielgruppenorientierung sind die Leitlinien des Programms. Gefördert werden Gedenkstätten, Bildungseinrichtungen und NGOs in Deutschland, Europa und Israel.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung bi- und multilateraler Jugendbegegnungen und Fachkräfteaustausche an und zu historischen Orten der NS-Verfolgung und -Vernichtung sowie die Entwicklung und Erprobung digitaler Formate.

Schlagwörter

Deutschland, Europa, Israel, Außerschulischer Lernort, Blended Learning, Demokratische Bildung, Digitale Medien, Gedenkstättenpädagogik, Geschichte (Histor), Historisches Lernen, Interkulturelles Lernen, Internationale Jugendbegegnung, Internationaler Austausch, Nationalsozialismus, Politische Bildung, Erinnerungskultur, politisch-historische Bildung, Demokratiebildung,

Titel JUGEND erinnert international
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Sekundarbereich I; Sekundarbereich II; Außerschulische Jugendbildung
Innovationsbereich Interkulturelle Bildung; Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention; Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals
Organisationsstruktur

Projektförderung 2023 – 2025:
Auswärtiges Amt

Projektdurchführung:
Stiftung "Erinnerung Verantwortung und Zukunft" (EVZ)
;
Zentralstelle des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH (IBB)

Projektbeginn 2020
Projektende 2025
Zuletzt geändert am 24.02.2025
Siehe auch: Zeitschrift für Pädagogik 4/2024 – Linktipps zum Thema "Erziehung nach Auschwitz im Kontext transnationaler Erinnerung"

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